Linke verharmlosen Gewalt gegen Polizisten
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„Wenn vermummte Gewalttäter Polizisten angreifen, dann gehört das aufs Schärfste verurteilt und bestraft. Es ist beschämend, dass Politiker aus dem linken Spektrum solche Taten auch noch verharmlosen.” Das sagt der Altenburger Landtagsabgeordnete Christoph Zippel zu den Übergriffen auf Polizisten in Leipzig am Silvesterabend. Mehrere Beamte wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

„Dort war ein Mob unterwegs, der sinnlose Gewalt offenbar als Freizeitvergnügen begreift, der absichtlich Menschen verletzt und deren Tod in Kauf genommen hat”, sagt Zippel. In dieser Situation sei das energische Eingreifen der Polizei konsequent und wichtig gewesen, auch um Unbeteiligte zu schützen. „Wenn den Polizeibeamten nun allein wegen ihrer Präsenz eine Mitschuld an dem Gewaltausbruch zugeschoben wird, dann ist das eine Frechheit”, so der Abgeordnete.

Zippel nennt als Beispiel den Linken-Politiker Frank Tempel, der im Zusammenhang mit den Gewalttaten Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten und einen Runden Tisch gefordert hatte. „Worüber soll denn bitte diskutiert werden? Gewalt ist nie akzeptabel. Gerade von Herrn Tempel als ehemaligen Polizisten hätte ich erwartet, dass er seinen Kollegen unmissverständlich den Rücken stärkt”, sagt Zippel. Das linke Lager müsse klar Stellung gegen Gewalt beziehen, „auch und gerade dann, wenn die Gewalt von ihren Gesinnungsgenossen ausgeht”, fordert der CDU-Politiker.

Zippel verweist auf die zunehmende Zahl an Übergriffen gegen Polizisten, aber auch gegen Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte. „Denjenigen, die tagtäglich für unsere Sicherheit sorgen, gebührt Dank und Respekt. Ich wünsche den verletzten Polizeibeamten eine baldige Genesung”, sagt Zippel und ergänzt: „Für mich ist jedenfalls klar: die Täter gehören nicht an einen Runden Tisch, sondern vor Gericht gestellt.”